Michael Decker (*1961), geboren in Mönchengladbach. erhielt 1966 ersten Klavier – Unterricht bei Clarissa Hübges, 1971 bei Frigga Schubert. 1982 begann er das Klavierstudium an der Musikhochschule Köln bei Ernst Grimm. Dies setzte er 1984 fort an der Musikhochschule Freiburg in der Meisterklasse von Vitalij Margulis.
Zur Aufführungspraxis der Bach-Zeit erhielt er kostbare Anregungen von Josef Mertin, Wien.
Michael Decker war Stipendiat des Cusanuswerkes. Dies ermöglichte ihm 1989 ein Studienjahr in London und führte zu Begegnungen mit Peter Feuchtwanger und, durch das Hospitieren bei Proben des BBC-Symphony-Orchestra, mit Lothar Zagrossek und Sir John Pritchard.
Konzerte, Vorträge, Unterrichten führten zu Einladungen in Deutschland, verschie-denen europäischen Ländern, mehrfach Japan und nach Atlanta zu den Paralympics, bei denen er das kulturelle Rahmenprogramm mitgestaltete.
1993 und 1995 konziperte es die Musikfeste „Russische Schule“ in Mönchenglad-bach (Schostakowitsch, Rachmaninoff).
Im Jahr 2000 gründete er den „Bach – Choral – Chor Dülken“, den er bis 2007 leitete und mit dem er Auftritte hatte in Rom, Prag, Wien, Maria Laach, im Mönchenglad-bacher Münster u.a..
Im Bach-Jahr 2000 führte er mehrfach mit KollegInnen die Konzerte für zwei, drei und vier Klaviere von Johann Sebastian Bach auf.
Michael Decker unterrichtet privat und gibt Kurse. Jahrelang war er Dozent Gast bei der "Akadamie Syrinx" in Zürich. Von 2014 bis 2020 hatte er eine Klavierklasse an der Louis-Braille-Blindenschule in Düren. Seit 2023 unterrichtet er eine Klavierklasse an der Musik- und Kunstschule der Stadt Wesel.
Michael Decker interpretiert Musik zwischen Bachs „Kunst der Fuge“, Jazz und Ur-aufführungen eigens für ihn komponierter Werke, als Solist, Kammermusiker, Liedbegleiter sowie als Chorleiter.
Aufnahmen liegen bei WDR, ZDF, RB, MDR, ABC (Japan), ebenso auf CD vor.